7. Krebserkrankungen

Was sie wissen sollten


1. Von der Entstehung bis zur Nachweisbarkeit durch derzeitige Diagnoseverfahren benötigt ein Krebsprozess eine Entwicklungszeit von ca. 10 Jahren, Metastasen von mindestens 6 Jahren.

2. Die bisherige Auffassung, dass Metastasen Krebszellen genau so streuen können wie der Primärtumor, ist überholt bzw. falsch. Das konnten Münchener Forscher klar belegen (Prof. Hölzel, Institut für medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie der Universität München). Professor Hölzel hat das Münchener Tumorregister mit internationalem Standard aufgebaut. Es wurde bereits 1998 in die weltweite Sammlung von Krebsregistern aufgenommen. Die hier zitierten Erkenntnisse sind nachzulesen im Zentralblatt für Chirurgie, Bd. 133, S. 1. Auch eine internationale Studie über Gebärmutterkrebs hat eindeutig gezeigt, dass die Lymphknotenentfernung weder das Überleben noch die Häufigkeit von Rückfällen beeinflusst (Lancet, Bd. 373, S. 125). Diese Publikationen erfolgten schon 2009 und es ist zu hoffen, dass sie einen breiten Verteiler gefunden haben. Aufgrund dieser Datenlage ist die Zeit der radikalen Entfernung von metastasenverdächtigen Lymphknoten endgültig vorbei und damit auch die Zeit der leidvollen Lymphödeme mit ihren teilweise unerträglichen Folgen. Siehe auch R. Flöhl: „Ein Dogma der Krebsmedizin stürzt“, FAZ, 4. Februar 2009.

3. Diagnostik

- Problem-Mammographie
- Problem - PSA (prostataspezifisches Antigen)
Der PSA ist als Tumorscreening inzwischen sehr umstritten. Er birgt wie die Mammographie die große Gefahr der Überdiagnostik in sich mit allen entsprechenden therapeutischen Konsequenzen. Amerikanische und europäische Studien haben gezeigt, dass der „PCA3-Score“ deutlich differenziertere und zuverlässigere Aussagen ermöglicht, zumindest im Hinblick auf die Indikation für eine Biopsie, so dass sich unnötige Biopsien vermeiden lassen.

4. Krebsprophylaxe ist möglich

Angesichts der langen Entwicklungsphase eines bösartigen Tumors kann nur die Lösung sein, kanzerogene Faktoren von vornherein zu vermeiden = Prophylaxe nach dem Prinzip „Ballast über Bord“. Das heißt:
- Vermeiden unverträglicher Werkstoffe für Zahnsanierung, Implantologie und Endoprothetik
- Erkennen und Therapie röntgenscheuer Zahnherde
- Erkennen und Therapie laborscheuer Infektions- und Darmerreger sowie Darmparasiten
- Erkennen und Vermeiden von schädlichen Umwelt- und Nahrungsmittelbelastungen. Es hat noch nie eine Zeit gegeben, in der irdischem Leben so viel Ballast zugemutet wurde wie in unserer modernen High-Tech-Generation.

Nach üblichen Maßstäben klingt dieses Prophylaxe-Programm unrealistisch und utopisch. Mit Hilfe geeigneter elektrophysikalischer Diagnoseverfahren aber lässt sich bei professioneller Handhabung dieses Prophylaxe-Programm realisieren !

Krankheit ist messbar – auch wenn das Labor schweigt

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