Impfen oder nicht – was tun?



Mit diesem gut verständlichen, übersichtlichen Buch ist Dr. M. Tank tatsächlich „ein
Ratgeber für verantwortungsbewusste Eltern“ gelungen. Tank verliert sich nicht in die
allzu bekannten, nicht weiterführenden Diskussionen um das Impfthema. Das Buch
bietet einen möglichen und realisierbaren Leitfaden für den Infektionsschutz in den
ersten Lebensjahren, in denen weder das Immunsystem noch das Gehirn eines
Kindes ausgereift sind, sondern sich in einer äußerst sensiblen Entwicklungsphase
befinden.

M. Tank: Impfen oder nicht – was tun? Ein Ratgeber für verantworungsbewusste Eltern,
Igelsburgverlag, ISBN-Nr. 978-3-94193309-5 

Impfschutz durch Muttermilch

Unbestritten ist die Tatsache, dass das Immunsystem im ersten Lebensjahr eines Kindes nicht ausgereift ist. Deshalb ist von der Natur vorgesehen, dass Mütter ihre Kinder im ersten Lebensjahr stillen. Muttermilch stellt die Antikörper zur Verfügung, die das kindliche Immunsysstem noch nicht bilden kann, weil es über die entsprechenden eigenständigen Abwehrfunktionen noch nicht verfügt. Im Sinne einer Passivimpfung bietet Muttermilch den optimalen Infektionsschutz für das Kind. Säuglingssterblichkeit, ganz besonders in sozial unterentwickelten Ländern, hat entscheidend damit zu tun, dass sich auch hier die Verwendung von Fertigmilch-Produkten für die Säuglingsernährung durchgesetzt hat. Trotz allen Fortschritts lässt sich Muttermilch unverändert nicht synthetisieren.

Muttermilch ist ein naturgegebenes Geschenk, das die optimale Entwicklung des Kindes ermöglicht. Experten empfehlen eine Stillzeit von etwa 9 Monaten, ggf. auch länger. Sechs Monate sind im Hinblick auf das kindliche Immunsystem sehr kurz, eher zu kurz.


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