Grundlagen

Erläuterung der Methode

IST - Diagnostik ist das elektrophysikalische Testkonzept mit reproduzierbarer Aussage auf der Basis des Immunsystemischen Testaufbaus (IST) von Dr. I. Fonk.

1. Energie ist messbar / Energie im Spiegel der Elektrophysik

Es gäbe weder Mensch noch Tier, wenn nicht in der einzigartigen Urzelle, aus der sich ein Lebewesen entwickelt, ein „Kraftwerk“ zur Verfügung stünde, das von Anfang an die Energie zur Verfügung stellt, die für Körperentwicklung und –funktion essentiell ist. Stillstand dieses Kraftwerkes bedeutet Tod.

An der Erzeugung der lebensnotwendigen Energie ist jedes Organ unseres Körpers aktiv beteiligt. Das ist eine Organleistung, die sich physikalisch am treffendsten als Aktionsstrom bezeichnen bzw. definieren lässt, zumal sie elektrisch messbar ist. Entscheidend und von unschätzbarem Wert für den diagnostischen Fundus der Medizin ist, dass die Qualität des Aktionsstroms nicht vom Zustand der immunologischen Reaktionsfähigkeit des Organismus abhängig ist. Wie die Praxis zeigt, ist mit dieser elektrophysikalischen Methode auch dann eine diagnostische Aussage möglich, wenn das Immunsystem nicht mehr, wie z.B. bei chronisch Kranken, infolge moderner Therapiemaßnahmen (vorwiegend Antibiotika) oder noch nicht reagiert wie im Stadium der Inkubation einer Erkrankung. Das sind die Fälle, in denen das Labor, wie es zunehmend der Fall ist, ohne verwertbares bzw. diagnosewürdiges Ergebnis bleibt.

Die universitäre Lehre beschränkt sich einstweilen im Wesentlichen auf die Messung der Aktionsströme des Herzens mit Hilfe des EKG und des Gehirns mit Hilfe des EEG. Die eigentliche Bedeutung elektrophysikalischer Diagnostik wurde aber in vollem Umfang erst mit der sensationellen Erkenntnis entdeckt, dass der Aktionsstrom jedes einzelnen Organs bis in differenzierteste Organabschnitte hinein elektrisch messbar ist und zwar an Akupunkturpunkten. Das ist die große Entdeckung von Dr.med. R. Voll (1909-1989).

2. Entzündung? Allergie? Toxischer oder degenerativer Prozess?

Dank Voll’s Forschungsarbeiten kennen wir den Normalwert des physiologischen Aktionsstroms unseres Organismus. Wir wissen auch, dass es je nach Krankheitsprozess unterschiedliche Befundkonstellationen gibt. So ergeben sich allein aufgrund des Messwertverhaltens Hinweise auf einen entzündlichen, allergotoxischen oder degenerativen Krankheitsprozess.

3. Akupunkturpunkte

Akupunkturpunkte sind histologisch genau so aufgebaut, wie das Grundregulationssystem (GRS) (I, 15). Sie sind quasi die Endausläufer des Grundregulationssystems, das unseren Körper von der Kopfhaut bis zu den Zehenspitzen durchzieht. Das GRS ist das älteste Kommunikationssystem zwischen lebenden Zellen (I, 14). Die Informations- bzw. Signalübertragung erfolgt mit Hilfe der extrazellulären Flüssigkeit (16-19 Liter) und zwar nach neuesten Erkenntnissen mit großer Wahrscheinlichkeit in Lichtgeschwindigkeit (Biophotonentheorie). In diesem Grundregulationssystem findet nicht nur der lebensnotwendige Stoffwechselprozess statt, sondern auch die Auseinandersetzung mit allem, was krank macht. Im eigentlichen Sinne verhalten sich Akupunkturpunkte wie Sensoren mit Empfänger- und Sendefunktion. Sie stehen in enger Wechselbeziehung mit dem Körperinneren, so dass an ihnen Organ-Informationen abgerufen, aber auch Informationen an innere Organe abgegeben bzw. gesendet werden können.

4. Ende der Elektroakupunktur nach Voll (EAV)

Voll war ein genialer Forscher und Entdecker wichtiger Akupunkturpunkte einschließlich ihrer physiologischen Bedeutung und ihrer Messbarkeit (I-10). Sein großes tragisches Versäumnis ist aber, dass er keinen Leitfaden für eine Teststrategie entwickelt hat, die reproduzierbare Diagnostik ermöglicht. Das ist so, als wenn ein Sternekoch für sein begehrtes Starmenü zwar alle Zutaten angibt, aber nicht die erforderliche Rezeptur für die Zubereitung. Die Folge davon ist Chaos: Die willigen Köche greifen zu eigenen Rezepten mit erwartungsgemäß jeweils anderen Ergebnissen und schließlich erlahmt das Interesse an dem besagten Starmenü insgesamt.

 

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