6. Die angeborene Toxoplasmose


Die angeborene Toxoplasmose, die sich bei der Geburt weder klinisch noch serologisch bemerkbar macht, ist aus meiner Sicht eine nicht nur schwere, sondern eine absolut unberechenbare, um nicht zu sagen unheimliche, Systemerkrankung.

Im Vordergrund steht die Immuninsuffizienz gegen Viren und ganz besonders gegen Impfstoffe.

Die zerebrale Form der konnatalen Toxoplasmose ist nach meiner Erfahrung die Hauptursache für die meisten Hirnreifungsstörungen, die teilweise auch erst im Schulalter oder ggf. noch später zum Ausbruch kommen. Zum besseren Verständnis sollte man hier von einer "asymptomatischen, mehr oder weniger aktiven zerebralen Toxoplasmose" sprechen. Da das Gehirn in den ersten beiden Lebensjahren unverändert wächst, wird verständlich, warum Impfungen, die routinemäßig in dieser Wachstumsphase durchgeführt werden, schwerwiegende Störungen zur Folge haben können.

Dazu gehören in direktem zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen:

• Nächtliche Schreiattacken, die durch nichts zu beeinflussen sind
• Fieberkrämpfe
• Epilepsie
• Autismus (Kanner Syndrom)

Zeitlich verzögert:
• Stottern
• Autismus
• Epilepsie
• Neurologische Störungen aller Variationen
• Hypermotorik
• Kopfschmerzen
• Legasthenie (bei 40 von 60 Legasthenikern konnte ich mit Hilfe der IST-Diagnostik eine Toxoplasmose diagnostizieren)

Fazit: Aus meiner Sicht stellt die konnatale Toxoplasmose eine Kontraindikation für Impfungen, zumindest in den ersten beiden Lebensjahren dar. Ich empfehle daher, bevor Kinder geimpft werden, zum Ausschluss einer konnatalen Toxoplasmose eine Untersuchung mit Hilfe der IST-Diagnostik durchzuführen, bzw. bei einem erfahrenen IST-Tester durchführen zu lassen.

Als zusätzliche Hilfestellung gibt es eine Auflistung sensomotorischer Störungen im ersten Lebensjahr, die grundsätzlich als Kontraindikation für Impfungen einzustufen sind. Hierbei geht es nicht um toxoplasmose-spezifische, sondern generell neurologische Störungen ohne eindeutig geklärte Ätiologie. Diese Aufstellung halte ich für so wichtig, dass ich daraus eine Tabelle erstellt habe, die Ihnen hoffentlich in der Praxis und bei der Entscheidung für oder gegen eine Impfung hilfreich ist:

Sensomotorische Entwicklungsstufen im Säuglingsalter*

Normale Entwicklung

Lebensmonat

 
Greifen
4  -   5 Drehen vom Bauch auf den Rücken
5  -   6 Drehen vom Rücken auf den Bauch, d.h. Rollen über die Seite
8  -   9 Koordiniertes Krabbeln ohne Robben und nicht im "Bärengang"
12  - 15 Freies Laufen, aber nur unter der Vorbedingung, dass das Kind mit 9 Monaten gekrabbelt ist

Cave: Diese Angaben gelten für "Bauchlieger". Bei Säuglingen, die vorwiegend auf dem Rücken liegen, verzögern sich die Entwicklungsstufen um jeweils ca. 2 Monate.

Gestörte Entwicklung - Kontraindikation für Impfungen -

Bei Abweichungen von der Norm handelt es sich um eine zentrale Koordinationsstörung.
Mögliche Ursachen hierfür sind: Blutungen in der Schwangerschaft, intrauterine Lagestörungen, Fußfehlstellungen, Nabelschnurumschlingungen, Hüftdysplasie, partielle und generalisierte Schiefhaltung (Siebener Syndrom)..... u.a.

Die zentrale Koordinationsstörung ist immer mit einer Immunstörung gekoppelt, d.h.: Impfschäden, aber auch schwere Verlaufsformen von Infektionskrankheiten sind "vorprogrammiert".

* aus: H. Pfeiffer, Impfungen und Homöopathie, Therapeutikon 6 (6) 260-271, 1992


Hinweis: Auf Bitte einer betroffenen Mutter, deren Kind sich trotz entsprechender Störungen ganz normal entwickelt hat, sei darauf hingewiesen, dass die hier aufgelistete Symptomatologie nicht zwangsläufig zu einer späteren Fehlentwicklung führen muss.

Weiterführende Literatur siehe Publikationen Nr. 13 und 1:
Fonk, Ingrid: Seronegative Toxoplasmose in Voll, R.: Neue Forschungsergebnisse der Elektroakupunktur nach Voll, ML-Verlag, Uelzen, 1987

Fonk, Ingrid: Krankheit ist messbar – auch wenn das Labor schweigt, 2011, AKSE Verlag

!! Wichtig: Hirte, Martin: Impfen – Pro & Contra, 17. Aufl. 2012, Knaur Taschenbuch, Droemersche Verlagsanstalt, München

Klaus Hartmann: Impfen, bis der Arzt kommt, Herbig Verlagsbuchhandlung, 2012, ISBN 978-3-7766-2694-0

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